Ein Förderverein für die Stiftung Zauberkunst

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Uwe Schenk und Michael Sondermeyer teilen mit:

Am 8. Oktober 2019 haben 11 Personen im Zentrum für Zauberkunst den Förderverein für die Stiftung Zauberkunst e.V. gegründet.

Nun folgen noch einige formale Schritte (Anmeldung beim Amtsgericht, Steuererklärung, Kontoeröffnung etc.) aber dann kann jeder, der möchte, als Mitglied dieses Vereins die Stiftung unterstützen.

  • Der Verein ist gemeinnützig und kann dementsprechend Zuwendungsbestätigungen ausstellen, die das Finanzamt akzeptiert.
  • Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 25,- € im Jahr (als Mindestbeitrag) festgelegt.
  • Der Beitrag für Organisationen und Firmen wird im Einzelfall festgelegt.

Wir werden uns wieder melden, sobald die Formalien erledigt sind und freuen uns natürlich über jegliche Unterstützung und Hilfe – sei es denn ganz praktisch, finanziell oder ideell.

Für das nächste Jahr haben wir den 28. März als Termin für die nächste Mitgliederversammlung angedacht. Wir planen an diesem Tag dann wieder einen Aktionstag, an dem im Zentrum gemeinsam “gearbeitet” wird (wie schon an den vergangenen Aktionstagen). Zudem soll dann die Mitgliederversammlung des Vereins an diesem Tag stattfinden. Also liebe Vereinsmitglieder (und all diejenigen, die es noch werden möchten): Bitte den Termin vormerken.

Nochmals zur Erinnerung: Die Stiftung selbst kann man natürlich auch direkt durch regelmäßige Zuwendungen unterstützen – aber es gibt keine Möglichkeit einer Mitgliedschaft. Deshalb war bei der Planung zur Finanzierung der Stiftung dieser Förderverein ein wichtiger Bestandteil, um regelmäßige und planbare Einnahmen zu erzielen.

Wir freuen uns, dass der Verein nun gegründet werden konnte und werden Euch informieren, sobald die Formalien erledigt sind und Ihr Mitglied werden könnt (Ihr dürft Euer Interesse daran gerne schon vorher kundtun.)

Michael Sondermeyer und Uwe Schenk

Mehr zur Stiftung Zauberkunst findet Ihr hier.


 

Die Stiftung Zauberkunst lädt ein

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Ein Update von Uwe Schenk und Michael Sondermeyer:

Einladung zum Stiftungstag am 16.11.19

Am 3. November 2018 wurde die Stiftung Zauberkunst im Zentrum für Zauberkunst in Appelhülsen gegründet. Ein Jahr später möchten wir interessierte, engagierte, neugierige und kritische Menschen einladen, mit uns über die weitere Entwicklung und die Zukunft der Stiftung zu beraten. Dazu laden wir am 16.11.19 zu unserem ersten Stiftungstag ein.

Der Stiftungstag wird am Samstag, dem 16.11.19 stattfinden. Da viele Teilnehmer eine weite Anreise haben werden, gibt es die Möglichkeit, schon ab Freitag Nachmittag ins Zentrum für Zauberkunst zu kommen, und auch am Sonntag Vormittag ist das Zentrum geöffnet.

Ob und wie diese Zeiten schon für Gespräche, Arbeitsgruppen oder noch für die Vorbereitung genutzt werden, entscheidet jeder selbst. Wir gehen davon aus, dass viele Teilnehmer schon früher anreisen, so dass sich auf jeden Fall die Gelegenheit zum Austausch und dem Zusammensein mit Zauberfreunden ergibt.

Am Samstag wird es zum Einstieg einen kurzen Bericht über das erste Jahr der Stiftung geben. Danach soll in Kleingruppen an verschiedenen Themen gearbeitet werden, die für die Zukunft der Stiftung von Bedeutung sind. Zurzeit sind AGs zu folgenden Themen geplant:

  • Ist Zaubern Kunst?
  • Ideen zur Ausbildung von Zauberkünstlern
  • Inventarisierung und Dokumentation der Sammlung
  • Finanzierung der Stiftung (u.a. der Förderverein)
  • Räumlichkeiten der Stiftung
  • Mögliche weitere Aufgaben und Tätigkeiten der Stiftung

Die Liste kann gerne um weitere interessante Fragestellungen erweitert werden.

Wir freuen uns über jeden, der sich an diesen Diskussionen beteiligen möchte. Die Stiftungsgründung hatte ja vor allem den Zweck, eine Zukunft für die Sammlung und das Dokumentationszentrum zu ermöglichen – losgelöst von unseren Personen. Von daher wünschen wir uns eine möglichst große Beteiligung an den weiteren Planungen … und dann auch an deren Umsetzungen.

Wir hoffen auf viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen und freuen uns auf einen anregenden und spannenden Tag!

Michael Sondermeyer und Uwe Schenk

Auf der Website zum Stiftungstag gibt es weitere Informationen zur Organisation, zu den Themen und die Möglichkeit zur Anmeldung.
Ich bin dabei!

Die Stiftung Zauberkunst lädt ein

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Bild: Stiftung Zauberkunst

Zum einjährigen Bestehen lädt die von Uwe Schenk und Michael Sondermeyer initiierte Stiftung Zauberkunst für Mitte November zu einer Fachtagung nach Appelhülsen ein.

Die beiden schreiben:

Grundsätzliches zur Tagung

Schon vor der Stiftungsgründung hatten wir überlegt, dass wir mehr Menschen aktivieren möchten, sich bei den Überlegungen und Planungen bezüglich der Perspektiven der Stiftung Zauberkunst zu beteiligen. Letztlich war die Trennung des Projektes von unseren Personen ja sogar der Hauptgrund für die Stiftungsgründung.

Nachdem wir nun knapp ein halbes Jahr aktiv sind, unsere erste Steuererklärung gemacht und gemeinsam mit dem Stiftungsrat erste Schritte in Richtung aktiver Stiftungstätigkeit unternommen haben, planen wir zurzeit die weitere konkrete Vorgehensweise.

Wir haben im Rahmen der Stiftungsgründung einige Zauberfreunde gebeten, als Fachbeirat zu fungieren und uns eben bei solchen Überlegungen zu unterstützen. Es gestaltet sich jedoch schwierig, für einen halben Tag alle unsere Wunschkandidaten nach Appelhülsen zu bekommen, und falls einige nicht können, ist die Teilnehmerzahl schnell sehr gering. Zudem haben wir auf dem Sammlertreffen die Erfahrung gemacht, dass eine größere Gruppe von Interessierten, die an der Diskussion beteiligt werden, auch eine größere Bandbreite an Ideen und Gedanken produzieren.

Deshalb möchten wir in einem nächsten Schritt Interessierte zu einer Fachtagung einladen, die von uns und den Mitgliedern des Beirates vorbereitet wird und in der es um die zukünftige Arbeit der Stiftung Zauberkunst  geht – sowohl organisatorisch als auch inhaltlich.

Damit sich die Anreise lohnt, möchten wir am Freitag Abend mit einem informellen Treffen im Zauberzentrum beginnen, den Samstag ganz der Beratung widmen (s.u.), Abends evtl. gemeinsam essen gehen (oder weiter arbeiten) und den Sonntag Vormittag für Unerledigtes oder andere Dinge nutzen.

Freitag, den 15.11. 2019 bis Sonntag, dem 17.11. 2019

Der Termin ist so gewählt, dass er quasi als Jahrestag der Stiftung gelten kann. Insofern ist ein Bericht über das erste Jahr auf jeden Fall ein wichtiger Tagesordnungspunkt – darüber hinaus geht es aber vor allem um die Zukunft.

Programmideen und Beteiligung

Neben Informationen über das Geschehene möchten wir uns mit den Teilnehmern über Ideen, Vorschläge und Anregungen zur weiteren Arbeit der Stiftung austauschen. In der Diskussionsrunde beim Sammlertreffen sind schon einige Punkte genannt worden, die wir gerne vertiefen möchten:

  • Bezüglich der Arbeit des Dokumentationszentrum: Schaffen eines Recherchetools und eines Infopools zu anderen Quellenorten (Vernetzung)
  • Bezüglich der Zielgruppe “Nichtzauberer”: Ansehen der Zauberkunst in der Wissenschaft/Forschung implementieren und Kulturgeschichtliche Dimension betonen
  • Bezüglich des Nutzen des Projektes für den “Nachwuchs”: Universitäre Ausbildung und/oder Online-Schule
  • Grundsätzliche Vorgehensweisen und Ziele: Internationalisieren (Engl./Deutsch); Interessierte in anderen Ländern ansprechen; Zusammenarbeit mit  Zaubervereinen verstärken; Zauberkunst an das allgemeine Publikum bringen

Darüberhinaus gibt es neben diesen und den organisatorischen Dingen (Finanzierung, Örtlichkeit, Inventarisierung und Digitalisierung etc.) weitere Themenbereiche, die besprochen werden sollen: Welchen inhaltlichen Themen soll sich die Stiftung widmen? Welche Veranstaltungen sind sinnvoll und machbar? Welche Publikationen sollen veröffentlicht werden? u.v.m.

Vielleicht gibt es von Eurer Seite weitere Vorschläge oder Anregungen, die wir gerne in das Programm aufnehmen.

Rückmeldung erbeten

Bitte sagt uns kurz Bescheid, ob Ihr Interesse daran habt, an diesem Treffen teilzunehmen und merkt schon mal den Termin vor – die konkrete Einladung mit der Möglichkeit zur verbindlichen Anmeldung wollen wir im Frühsommer veröffentlichen.

Euch eine schöne Zeit und zauberhafte Grüße aus Appelhülsen

Für den Stiftungsrat • Michael Sondermeyer und Uwe Schenk

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Ich freue mich schon auf den Austausch und hoffe, künftig den einen oder anderen Beitrag für die Stiftung leisten zu können!


 

Flipping through Grandmother’s Necklace’s History

Beim jüngsten Treffen der Zaubersammler und -historiker der Stiftung Zauberkunst gab es eine Fülle interessanter Vorträge, oft garniert mit Trickvorführungen. So referierte Hollands Altmeister Fl!p trotz Hexenschuss ausführlich in englischer Sprache über die Geschichte und vielen Variationen von “Grandmother’s Necklace”, das sich bereits 1584 bei Reginald Scot findet. Später kam die Variante “Cords of Phantasia” (der deutsche Titel ist mir leider entfallen) von Ottokar Fischer hinzu. Auch Wittus Witt steuerte spontan auf der Bühne eine Routine bei. Ob Perlenbefreiung, Hals- oder Stuhldurchdringung – das Prinzip erweist sich in der historischen Zusammenschau als sehr vielfältig einsetzbar. Fl!p sprach aber auch die Herausforderung an, aus dem mitunter langatmigen Procedere eine flüssige, unterhaltsame Präsentation zu machen.

Hierzu kam mir gleich die schräge Routine des überhaupt schrägen britischen Kinderzauberers POZ in den Sinn, die dieser 1976 in seinem Seminarheft “POZ-itive Kid’s Magic” recht knapp unter dem Titel “Batman Trick” beschrieben hatte: Hier wird nicht der gängige Zauberstab oder Kochlöffel in die Seile gesteckt, sondern eine Dynamitstange (!), mit der zwei Übeltäter, die “Hässlichen Schwestern”, Batmans gefesselten Assistenten Robin in die Luft sprengen wollen (!!!). POZ schrieb dazu aber seinerzeit schon selbst: “Now I’m not suggesting that you could use this today, but in 1966/7 it went a bomb.”

Ich würde heute gerne mal eine Vorführung dieser Routine in einem Waldorf-Kindergarten sehen…


 

Close-up bei Salon-Riesen

Im Rahmen des “Sammlertreffens 2019” durften wir abends im Theater der Stiftung Zauberkunst eine Magische Soiree genießen, die die beiden Berufszauberer Christian Knudsen und Stefan Alexander Rautenberg extra aus ihren Programmen für diesen Abend zusammengestellt hatten: erlesene Salon-Kostbarkeiten, Klassiker im besten Wortsinn, ohne Hast und Getöse vorgeführt, teils mit poetischen Texten, aber auch mit feinem Humor versehen, und mit dankbaren Verbeugungen vor Hofzinser und Rohnstein und Erinnerungen an die Zeit, als der Salon noch die große Bühne für große Kunstfertigkeit war.

Vielen Dank Euch beiden, es war wirklich zauberhaft!


 

Markige Worte

Kürzlich hatte ich die Ehre, beim “Sammlertreffen 2019” der Stiftung Zauberkunst einen Vortrag über mein Spezialgebiet “Magische Briefmarken” halten zu dürfen. So “close-up” zwischen Szene-Größen wie z.B. Magic Christian und Fl!p, Wittus Witt und Christian Knudsen, Reinhard Müller und Peter Rawert fühlt man sich schon ein bisschen wie ein Schwammball… Aber ich wurde sehr freundlich aufgenommen und habe viele neue Kontakte knüpfen können.

Mit etwas Glück entsteht bis Jahresende sogar eine kleine Publikation rund um die zauberhaften Markenmotive aus aller Welt.

Hier ein Ausschnitt einer Collage aus den 50er Jahren aus den Räumen der Stiftung Zauberkunst – mit einer Kongressmarke aus Wien (IMK 1958), die ich derzeit tatsächlich noch nicht in meiner Sammlung habe:

SK IMK