Die Stiftung Zauberkunst lädt ein

StiftZK

Ein Update von Uwe Schenk und Michael Sondermeyer:

Einladung zum Stiftungstag am 16.11.19

Am 3. November 2018 wurde die Stiftung Zauberkunst im Zentrum für Zauberkunst in Appelhülsen gegründet. Ein Jahr später möchten wir interessierte, engagierte, neugierige und kritische Menschen einladen, mit uns über die weitere Entwicklung und die Zukunft der Stiftung zu beraten. Dazu laden wir am 16.11.19 zu unserem ersten Stiftungstag ein.

Der Stiftungstag wird am Samstag, dem 16.11.19 stattfinden. Da viele Teilnehmer eine weite Anreise haben werden, gibt es die Möglichkeit, schon ab Freitag Nachmittag ins Zentrum für Zauberkunst zu kommen, und auch am Sonntag Vormittag ist das Zentrum geöffnet.

Ob und wie diese Zeiten schon für Gespräche, Arbeitsgruppen oder noch für die Vorbereitung genutzt werden, entscheidet jeder selbst. Wir gehen davon aus, dass viele Teilnehmer schon früher anreisen, so dass sich auf jeden Fall die Gelegenheit zum Austausch und dem Zusammensein mit Zauberfreunden ergibt.

Am Samstag wird es zum Einstieg einen kurzen Bericht über das erste Jahr der Stiftung geben. Danach soll in Kleingruppen an verschiedenen Themen gearbeitet werden, die für die Zukunft der Stiftung von Bedeutung sind. Zurzeit sind AGs zu folgenden Themen geplant:

  • Ist Zaubern Kunst?
  • Ideen zur Ausbildung von Zauberkünstlern
  • Inventarisierung und Dokumentation der Sammlung
  • Finanzierung der Stiftung (u.a. der Förderverein)
  • Räumlichkeiten der Stiftung
  • Mögliche weitere Aufgaben und Tätigkeiten der Stiftung

Die Liste kann gerne um weitere interessante Fragestellungen erweitert werden.

Wir freuen uns über jeden, der sich an diesen Diskussionen beteiligen möchte. Die Stiftungsgründung hatte ja vor allem den Zweck, eine Zukunft für die Sammlung und das Dokumentationszentrum zu ermöglichen – losgelöst von unseren Personen. Von daher wünschen wir uns eine möglichst große Beteiligung an den weiteren Planungen … und dann auch an deren Umsetzungen.

Wir hoffen auf viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen und freuen uns auf einen anregenden und spannenden Tag!

Michael Sondermeyer und Uwe Schenk

Auf der Website zum Stiftungstag gibt es weitere Informationen zur Organisation, zu den Themen und die Möglichkeit zur Anmeldung.
Ich bin dabei!

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Frühe Kartenzauber-Psychologie (2)

“Forcieren der Karten”

Während die Volte nur durch stete Übung erlernt werden kann, gehört zum Forcieren einer Karte erstens, gleich wie bei der Volte, grosse Übung, dann kommt es aber auch noch auf eine undefinierbare individuelle Auffassung des Ganzen an. Es muss vom Künstler ein gewisser unbemerkbarer Zwang ausgehen, so dass eine Person gerade die vom Künstler gewünschte Karte wählt oder zieht. Hierbei muss den Künstler nun im Wesentlichsten seine eigene Beredsamkeit unterstützen, ja, er muss den oder die Zuschauer quasi fascinieren. — Für Bühnenkünstler ist dies nicht allzuschwer, da bei diesen noch zu viele Äusserlichkeiten als unterstützende Momente hinzukommen; schwerer ist es schon im Salon; am schwersten aber im guten Freundeskreise, da hier jeder conventionelle Zwang aufhört und Zwischenfragen an den Vortragenden gethan werden, denen derselbe dann natürlich kleine ausweichende Scherze entgegenhalten muss.

F.W. Conradi, Der moderne Kartenkünstler (1896), S. 9

Mehr frühe Kartenpsychologie gibt es hier!


 

Fundsache: Hoch verehrtes Publikum!

Nachgesch

Wenn man zeitgenössische Programmhefte (oder auch Werbematerialien) aufschlägt, schreit einem oft schon in der Begrüßung entgegen, wie UNGLAUBLICH und GROSSARTIG der MEHRFACH AUSGEZEICHNETE und WELTWEIT ERFOLGE FEIERNDE MEISTERMAGIER einfach ist, der in Kürze leibhaftig vor einem stehen soll.

Subtext: Der kunstfremde Pöbel möge sich gefälligst dankbar zeigen, dass der ILLUSIONIST DES NEUEN JAHRTAUSENDS sich heute Abend, nach UMJUBELTEN GASTSPIELEN in Los Wochos und Klein-Paris, in der Stadthalle Bitterfeld überhaupt die Ehre gibt, und das zu Schmutzpreisen!

Wer derartige sprachliche Kraftmeierei für normal und gar sympathisch hält (Hallo an alle MERLIN Preisträgkäufer!), der möge sich als Kontrast vielleicht einmal das nachfolgende Intro aus einem alten Programmheft von Alois Kassner zu Gemüte führen:

Kassner1

Der ebenfalls große Zaubermeister nicht als Ehrfurcht heischender, ferner Halbgott, sondern als (ziemlich) bescheidener und dankbarer Verbündeter des Publikums – so geht’s auch! Sicher auch heute noch.

Tja, früher war eben alles besser, sogar die gute, alte Zeit…


Bildnachweis: Die schöne Lota Vase oben gibt es z.B. bei New Magic Line.


Kleinanzeigen Flimmer


 

Snapshots and Pieces from The Davenport Collection

Speaking of magic websites brimming with inspiring information on tricks, tricksters, and history, I also need to mention The Davenport Collection website, which is fed (you guessed it) by the Davenport dynasty. It was started in 2016, today it already hosts about 900 entries, and it keeps growing.

The layout is so Nineties, but the content is wonderful! Serious students of the past should find the articles and conference papers of magic historians particularly interesting. Here’s an excerpt:

Davenports
Screenshot from the website

Go and have a look, but don’t complain to me later that you have just spent two or three hours of browsing, reading, and marveling over there!


 

Frühe Kartenzauber-Psychologie (1)

Eine Karte gezwungen ziehen zu lassen.

So schwierig auch dieses anfangs zu seyn scheint, so leicht ist es nach einiger Übung auszuführen, wenn besonders auf die Person, welche ein erzwungenes Blatt ziehen soll, Rücksicht genommen und keine solche gewählt wird, welche fein genug seyn möchte, Eskamotirung zu vermuthen und sie absichtlich vereitelte.

Ludwig Döbler, Ein Blick in Döbler’s und Bosko’s Zauberkabinet, Wiesbaden 1832, S. 141

Aces Three

 


 

Eine Ausstellung zum Becherspiel

AusstBechRaw

Ein halbes Jahrtausend Becherspiel-Geschichte steht im Mittelpunkt einer Ausstellung von Prof. Dr. Peter Rawert, die vom 12. August bis 7. September 2019 in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg zu sehen sein wird. Dem interessierten Betrachter soll hier Gelegenheit geboten werden, “die Magie des Kunststücks selbst zu ergründen”.

Hier gibt es den Prospekt als PDF-Dokument: Einladung Ausstellung Becherspiel Rawert


 

Im Interview: Hakan Varol

Varol

„Ich bin kreativer als ein Lochbohrer!“

 

Lieber Hakan Varol, wie hat Ihnen denn der Auftritt von Harry Keaton mit Ihrer gemeinsam entwickelten Fühlbox bei „Penn & Teller: Fool Us“ gefallen?

Hakan Varol: Er war super, richtig toll! Er hat ein Kunstwerk daraus gemacht!

Klingt da auch Stolz mit?

Ein bisschen, natürlich. Aber es geht ja nicht um mich. Es hat lange gedauert, die Box zu dem zu machen, was sie heute ist – ein schlichter Kasten in unschuldig weißem Look und so gar kein Zauberrequisit.

Beschreiben Sie doch bitte mal ein bisschen Ihre Arbeitsweise als Erfinder und Entwickler.

Ich bin Autodidakt. Bei mir gibt es keine gezeichneten Pläne. Ich probiere gerne stundenlang verschiedene Möglichkeiten mit allen möglichen Materialien aus und lasse mir alle Optionen offen. Wenn eine Idee nicht funktioniert, versuche ich eine andere. Bei mir kann sich jeder Kunde erst einmal alles nur Denkbare wünschen. Dann suche ich nach Wegen, das zu ermöglichen. Am Ende muss der Zeitaufwand natürlich in einem vernünftigen Verhältnis zum Ergebnis stehen.

Wie lief das bei der Entwicklung der Box mit Harry?

Harry hatte eine Gefühlsbox von Boretti gekauft und kam damit irgendwann zu mir. Wir wollten eine gute Idee auf ein ganz anderes Niveau bringen. Da ging es natürlich nicht nur darum, wie Boretti behauptet hat, das Loch zu versetzen. Wie er das behaupten kann ohne dabei gewesen zu sein, bleibt mir ein Rätsel. Ich bin kreativer als ein Lochbohrer! Das habe ich damals ja auch schon mit dem sechsfachen Würfelkasten für Helge Thun gezeigt.

Zuerst haben wir mehrere Tage lang zusammen überlegt, welche Effekte noch mit der Box möglich sind. Dann haben wir angefangen nach Lösungen zu suchen, ein kreatives Ping-Pong-Spiel. Eine frühe Idee war etwa, die Kiste von unten zu laden, aus einem speziellen Tisch heraus, aber das wäre einfach zu offensichtlich gewesen. Dann hat uns an dem Schieber gestört, dass er sich nicht ganz herausziehen lässt. Das war uns nicht überzeugend genug. Da hatten wir zunächst die Idee, den doppelten Boden mit Magneten am Schieber zu befestigen. Er musste dann aber heimlich gestohlen werden. Das bewährte sich in der Praxis nicht so sehr.

Naja, irgendwann hat es dann Klick gemacht und die jetzige Lösung war da. Das erste Problem war sauber gelöst. Nach und nach kamen weitere kleine Veränderungen hinzu, um das Ganze zu optimieren. In der Summe haben wir fast ein ganzes Jahr daran gearbeitet. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, es geht immer weiter!

Wo kann die Weiterentwicklung denn noch hingehen?

Es gibt immer neue Variationen. Deshalb möchte ich auch, dass die Box jedem Interessenten zugänglich ist und freue mich, wenn meine Kunden auf kreative Art eigene Ideen umsetzen, was auch schon geschieht. Die Box kann so vielfältig präsentiert werden, ob als klassische Sprechzauberei, als Comedy, als Hypnose-Darbietung oder als Produkt-Pitch. Sie wird sogar ganz ernsthaft im Coaching eingesetzt.

Ich selbst habe die Idee, am Ende gar keine Box mehr zu haben, sondern nur noch eine Platte. Da taste ich mich aber weiter voran.

Das klingt sehr puristisch und vielleicht auch günstiger… Ihre Fühlbox kostet im Grundpreis 650 Euro, dazu kommen optional verschiedene Ausführungen und Trickrequisiten. Reflektiert der Preis entsprechend auch den hohen Produktionsaufwand?

Ja. Es ist eine aufwändige Arbeit, die auch sehr sauber ausgeführt werden muss. Ich kann daher nur wenige Fühlboxen im Monat herstellen. Das kann nicht einfach jeder Bastler nachbauen.

Sind Sie deshalb bisher von billigen Raubkopien aus Fernost und anderswo verschont geblieben?

Ich denke schon, denn es ist ein sehr hoher Arbeitsaufwand. Auch das Material, das ich verwende, gibt es nicht im nächsten Baumarkt. Es ist einerseits sehr dünn, andererseits aber auch sehr stabil, auch in der zerlegbaren Variante der Box.

Gab es denn nach Harrys Auftritt eine verstärkte Nachfrage?

Ja, in den ersten zehn Tagen kamen einige Reaktionen. Jetzt lässt es schon wieder nach.

Wie viele Boxen haben Sie denn inzwischen verkauft?

Auf jeden Fall mehr als zwei! (lacht) Ich kann aber sagen, dass meine Box inzwischen weltweit verbreitet ist, von Europa bis Amerika und von Afrika bis Asien und Australien.

Das wird Boretti vermutlich nicht so gerne hören… Er verweist seit Jahren auf seine Urheberschaft der Gefühlsbox und ist Sie aktuell in seinem Newsletter auch sehr persönlich angegangen…

Dazu muss ich zwei Dinge sagen. Grundsätzlich baut in der Zauberei alles auf etwas anderem auf. Es gibt Weniges, was wirklich ganz neu ist. Auch die Box von Boretti hat mindestens Vorläufer in pädagogischen Fühlboxen, wie es sie in Kindergärten gibt. Gibt man bei Google das Wort “Fühlbox” ein, erscheinen dort sehr viele Varianten für Kinder bis zu Senioren. Und auch ein doppelter Boden ist nun keine ganz neue Idee in der Zauberkunst. Wenn ich mich mit einem Trickprinzip befasse, ist es mein Anspruch die zu diesem Zeitpunkt beste Variante davon herzustellen.

Was Borettis aktuelle Behauptungen und Beleidigungen betrifft, hat er gerade eine von meinem Anwalt verlangte Unterlassungsverpflichtungserklärung unterschrieben, dass er drei Dinge aus seinem Newsletter nicht mehr behaupten wird oder darf. Das hat ihn über 1.000 Euro Anwaltsgebühren gekostet, die Unterlagen kann ich gerne jedem zeigen. Entschuldigt hat er sich bislang für seine Ausfälle nicht, und er behauptet auch noch andere Sachen. Mich interessiert das alles eigentlich gar nicht. Aber wenn er mich nicht in Ruhe lässt, wird es wohl für ihn aufgrund der von ihm unterschriebenen Unterlassungsverpflichtungserklärung teuer werden.

Es wäre doch eine gute Idee, wenn Herr Boretti für jedes seiner Kunststücke, das er verkauft hat und noch verkaufen wird, öffentlich den genauen Nachweis der Rechte belegt. Das würde auch weitere Diskussionen um das Thema sehr erleichtern. Dafür würde ich ihm dann gerne die Hand reichen.

Kommen wir abschließend zu erfreulicheren Dingen. Woran arbeiten Sie derzeit?

Ich habe mit Harry in den letzten zwei Jahren eine neue Sache entwickelt, eine Variante eines Mentaltricks, die er bei den Vorentscheidungen zu den Meisterschaften zeigen will. Damit wird er sicher auch die Zauberer neu überraschen und verblüffen – wenn er es nicht verbockt! (lacht)

Da sind wir aber gespannt! Vielen Dank für das Gespräch, Hakan, und weiterhin alles Gute!

(Interview: Jan Isenbart)

HVBox
Die Fühlbox von Hakan Varol und Harry Keaton

Zum Interview mit Boretti geht es hier, zum Interview mit Harry Keaton hier.


 

Die Stiftung Zauberkunst lädt ein

StiftZK
Bild: Stiftung Zauberkunst

Zum einjährigen Bestehen lädt die von Uwe Schenk und Michael Sondermeyer initiierte Stiftung Zauberkunst für Mitte November zu einer Fachtagung nach Appelhülsen ein.

Die beiden schreiben:

Grundsätzliches zur Tagung

Schon vor der Stiftungsgründung hatten wir überlegt, dass wir mehr Menschen aktivieren möchten, sich bei den Überlegungen und Planungen bezüglich der Perspektiven der Stiftung Zauberkunst zu beteiligen. Letztlich war die Trennung des Projektes von unseren Personen ja sogar der Hauptgrund für die Stiftungsgründung.

Nachdem wir nun knapp ein halbes Jahr aktiv sind, unsere erste Steuererklärung gemacht und gemeinsam mit dem Stiftungsrat erste Schritte in Richtung aktiver Stiftungstätigkeit unternommen haben, planen wir zurzeit die weitere konkrete Vorgehensweise.

Wir haben im Rahmen der Stiftungsgründung einige Zauberfreunde gebeten, als Fachbeirat zu fungieren und uns eben bei solchen Überlegungen zu unterstützen. Es gestaltet sich jedoch schwierig, für einen halben Tag alle unsere Wunschkandidaten nach Appelhülsen zu bekommen, und falls einige nicht können, ist die Teilnehmerzahl schnell sehr gering. Zudem haben wir auf dem Sammlertreffen die Erfahrung gemacht, dass eine größere Gruppe von Interessierten, die an der Diskussion beteiligt werden, auch eine größere Bandbreite an Ideen und Gedanken produzieren.

Deshalb möchten wir in einem nächsten Schritt Interessierte zu einer Fachtagung einladen, die von uns und den Mitgliedern des Beirates vorbereitet wird und in der es um die zukünftige Arbeit der Stiftung Zauberkunst  geht – sowohl organisatorisch als auch inhaltlich.

Damit sich die Anreise lohnt, möchten wir am Freitag Abend mit einem informellen Treffen im Zauberzentrum beginnen, den Samstag ganz der Beratung widmen (s.u.), Abends evtl. gemeinsam essen gehen (oder weiter arbeiten) und den Sonntag Vormittag für Unerledigtes oder andere Dinge nutzen.

Freitag, den 15.11. 2019 bis Sonntag, dem 17.11. 2019

Der Termin ist so gewählt, dass er quasi als Jahrestag der Stiftung gelten kann. Insofern ist ein Bericht über das erste Jahr auf jeden Fall ein wichtiger Tagesordnungspunkt – darüber hinaus geht es aber vor allem um die Zukunft.

Programmideen und Beteiligung

Neben Informationen über das Geschehene möchten wir uns mit den Teilnehmern über Ideen, Vorschläge und Anregungen zur weiteren Arbeit der Stiftung austauschen. In der Diskussionsrunde beim Sammlertreffen sind schon einige Punkte genannt worden, die wir gerne vertiefen möchten:

  • Bezüglich der Arbeit des Dokumentationszentrum: Schaffen eines Recherchetools und eines Infopools zu anderen Quellenorten (Vernetzung)
  • Bezüglich der Zielgruppe “Nichtzauberer”: Ansehen der Zauberkunst in der Wissenschaft/Forschung implementieren und Kulturgeschichtliche Dimension betonen
  • Bezüglich des Nutzen des Projektes für den “Nachwuchs”: Universitäre Ausbildung und/oder Online-Schule
  • Grundsätzliche Vorgehensweisen und Ziele: Internationalisieren (Engl./Deutsch); Interessierte in anderen Ländern ansprechen; Zusammenarbeit mit  Zaubervereinen verstärken; Zauberkunst an das allgemeine Publikum bringen

Darüberhinaus gibt es neben diesen und den organisatorischen Dingen (Finanzierung, Örtlichkeit, Inventarisierung und Digitalisierung etc.) weitere Themenbereiche, die besprochen werden sollen: Welchen inhaltlichen Themen soll sich die Stiftung widmen? Welche Veranstaltungen sind sinnvoll und machbar? Welche Publikationen sollen veröffentlicht werden? u.v.m.

Vielleicht gibt es von Eurer Seite weitere Vorschläge oder Anregungen, die wir gerne in das Programm aufnehmen.

Rückmeldung erbeten

Bitte sagt uns kurz Bescheid, ob Ihr Interesse daran habt, an diesem Treffen teilzunehmen und merkt schon mal den Termin vor – die konkrete Einladung mit der Möglichkeit zur verbindlichen Anmeldung wollen wir im Frühsommer veröffentlichen.

Euch eine schöne Zeit und zauberhafte Grüße aus Appelhülsen

Für den Stiftungsrat • Michael Sondermeyer und Uwe Schenk

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Ich freue mich schon auf den Austausch und hoffe, künftig den einen oder anderen Beitrag für die Stiftung leisten zu können!


 

Peter “The Painter” Warlock

WarlockdeKolta
The Davenport Collection website screenshot

It’s not uncommon for magicians to pursue other creative ventures, like painting, shadowgraphy (Dai Vernon‘s main source of income) or edible magic art (Annabel de Vetten). Please have a look in my “Magic Art” section for numerous other bits and links.

As I just noticed on The Davenport Collection website (a fine and growing resource for magic history buffs!), magician and mentalist Peter Warlock was also an anbitious amateur painter. Several examples from the Davenport collection are on display there, including some where he tried his hand on trompe de l’oeil art (which links him with Georges Méliès, see an upcoming post).

Above you see his rendition of Buatier de Kolta performing his unique “Expanding Die” illusion.


 

Rarely Seen Tricks (1): Leg Illusion

LegIllusion

I must admit that I had never seen this illusion before. I found these pictures and a desciption in a manuscript by past editor Donald Bevan on Goodliffe, founder of Abracadabra magazine.

According to Bevan, “Leg Illusion” was the only notable magic invention by Goodliffe, as you can read here.