20th Anniversary of France’s Maison de la Magie

Blois

This comes a bit late, but I’m going to mention it anyhow because more people should know about it. Last year, the Magic Museum of Blois, France celebrated its 20th anniversary. Its full name reads “Maison de la Magie Robert-Houdin Blois”, and it was established in appreciation of Jean Eugène Robert-Houdin, commonly and affectionately known as “the father of modern magic” (which is at least partly true), in his hometown of Blois.

The museum does not only feature the life and art of Robert-Houdin; it covers magic’s rich history as well as automata and props. Harry Houdini, both Houdin’s epigone and nemesis, is portrayed here as well. Outside, every half hour a huge mechanical dragon with six heads makes his appearance at the museum’s windows. In addition, there are regular live performances of magicians plus special exhibitions inside. The next one will feature “Optical Fascinations”, starting on April 6th and running until September 22nd.

On occasion of the 20th anniversary, several magical “zero Euro” souvenir bills (the latest hoot for currency collectors) have been issued in 2018, one of them featuring Robert-Houdin in front of the Museum:

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For more information on the Maison de la Magie (in English and French), click here.

Deutschsprachige Informationen gibt es hier.


 

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An Expert at the Card Table

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Like many others, I tend to judge Fred Kaps as the best all-around magician I have ever seen. No matter which objects he manipulated, it always looked incredibly smooth and effortless. The impression was enhanced by his likeable persona and the joy – and sometimes astonishment – which he radiated. A shame and a big loss that he passed away so early. But his magic and his legend will live on at least for another couple of decades.

Here’s some rare old TV footage that shows Kaps in his prime in an informal card session. It’s in Dutch, but you will certainly get the magic. Watch the video over on YouBurp and enjoy!


 

Zeitzeugen von Kalanag und Gloria für Buchprojekt gesucht

Im Frühjahr 2020 soll endlich eine in Zauberkreisen bereits gespannt erwartete Biografie von Helmut Schreiber-Kalanag erscheinen. Verfasser ist der Journalist und Buchautor Dr. Malte Herwig. Beim Sammlertreffen 2019 las er jüngst aus seinem Manuskript und führte viele Fachgespräche.

Derzeit sucht er noch Zeitzeugen, die mit Kalanag und/oder Gloria de Vos (alias Anneliese Voss) in Kontakt standen oder solche Mitmenschen kennen, die im Besitz entsprechender Briefe oder Dokumente sind oder die etwas über Anita/Angela Ferrari wissen, Kalanags Partnerin nach der Trennung von Gloria.

Malte ist zu erreichen unter malte.herwig [at] gmail.com.

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Jaks, Lesley, Punx

Wie Perkeo in seinem Account bei einer Online-Auktionsplattform schreibt, widmet er sich nach der zuletzt erfolgten Veröffentlichung über Stanley Jaks bereits zwei weiteren Projekten: In den nächsten Jahren sollen auch Ted Lesley und Punx mit entsprechenden Büchern über ihr Leben und Werk gewürdigt werden.

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Spione, Tricks und Täuschung

In Berlin, der Welthauptstadt der Spione in der Zeit des Kalten Krieges, gibt es seit einiger Zeit ein Spionagemuseum. Die umfassende, schön aufbereitete und teils interaktive Sammlung informiert von Geheimschriften der Antike bis zur ausgefeilten Spionagetechnik der Stasi in der DDR. Auch ein Exemplar der berühmten deutschen Verschlüsselungsmaschine Enigma ist hier zu bestaunen. Unter den Exponaten zum Zweiten Weltkrieg befinden sich auch Spielkarten für Kriegsgefangene (offenbar keine Originale, sie sahen ziemlich neu aus), zwischen deren Kartonschichten sich Landkarten als Hilfe für eine Flucht verbargen. (Mehr darüber gibt es hier und hier zu lesen, allerdings auf englisch).

Ein Besuch ist absolut empfehlenswert! Zudem bietet der Museumsshop coole Spielsachen (neudeutsch: Gadgets) für kleine und große Spione an.


 

Flipping through Grandmother’s Necklace’s History

Beim jüngsten Treffen der Zaubersammler und -historiker der Stiftung Zauberkunst gab es eine Fülle interessanter Vorträge, oft garniert mit Trickvorführungen. So referierte Hollands Altmeister Fl!p trotz Hexenschuss ausführlich in englischer Sprache über die Geschichte und vielen Variationen von “Grandmother’s Necklace”, das sich bereits 1584 bei Reginald Scot findet. Später kam die Variante “Cords of Phantasia” (der deutsche Titel ist mir leider entfallen) von Ottokar Fischer hinzu. Auch Wittus Witt steuerte spontan auf der Bühne eine Routine bei. Ob Perlenbefreiung, Hals- oder Stuhldurchdringung – das Prinzip erweist sich in der historischen Zusammenschau als sehr vielfältig einsetzbar. Fl!p sprach aber auch die Herausforderung an, aus dem mitunter langatmigen Procedere eine flüssige, unterhaltsame Präsentation zu machen.

Hierzu kam mir gleich die schräge Routine des überhaupt schrägen britischen Kinderzauberers POZ in den Sinn, die dieser 1976 in seinem Seminarheft “POZ-itive Kid’s Magic” recht knapp unter dem Titel “Batman Trick” beschrieben hatte: Hier wird nicht der gängige Zauberstab oder Kochlöffel in die Seile gesteckt, sondern eine Dynamitstange (!), mit der zwei Übeltäter, die “Hässlichen Schwestern”, Batmans gefesselten Assistenten Robin in die Luft sprengen wollen (!!!). POZ schrieb dazu aber seinerzeit schon selbst: “Now I’m not suggesting that you could use this today, but in 1966/7 it went a bomb.”

Ich würde heute gerne mal eine Vorführung dieser Routine in einem Waldorf-Kindergarten sehen…


 

Houdini befreien – in Köln

In Köln startete im letzten Jahr eine besonders originelle Variante der zunehmend beliebten “Escape Rooms”: eine Gerichtsverhandlung mit und über Harry Houdini, dem “Fesselsprenger”, um seine Ehre wiederherzustellen. Schließlich war er des Betrugs angeklagt worden, und zwar in Köln im Jahre 1902. Derzeit ruht das Geschäft aufgrund des Brandes mit tödlichem Ausgang in einem polnischen Escape Room, sagte mir einer der Betreiber kürzlich. Es soll aber im Frühjahr wieder geöffnet werden. Hoffentlich stets mit Freispruch, wie im historischen Vorbild!

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Houdini’s alive in New York

Recently, on the occasion of a business trip, I had a chance to revisit the tiny, but wonderful Houdini Museum of New York. It is located right within Roger Dreyer‘s Fantasma Magic store, hidden now at 213 West 35th Street, 4th floor. Roger is an avid collector and a super nice guy. He is also a great salesman, so beware: He may make you want magical…uumm…things from his many shelves and boxes!

On display are a sub trunk, an escape coffin, posters and handcuffs, the famous robot from one of Houdini’s movies, an original bust from his gravesite (on loan from the Society of American Magicians), and many other paraphernalia. Hard to escape their timeless magic!


 

Gerne nach Werne!

Zugegeben, Werne liegt ein bisschen weit ab vom Schuss, wenn man nicht gerade im Ruhrgebiet lebt. Ein Besuch in dem beschaulichen Städtchen lohnt sich aber für Zauberfreunde allemal, denn derzeit ist im Stadtmuseum eine ebenso umfassende wie kompetent und liebevoll zusammengestellte Ausstellung rund um die Zauberkunst zu bestaunen (allerdings nur noch bis zum 24. Februar!)

SK Plakat Werne

Hinter “Magische Momente” stehen die rührigen Zauberer, Sammler und Bewahrer Uwe Schenk und Michael Sondermeyer mit ihrer jüngst gegründeten Stiftung Zauberkunst.

Hier noch ein paar kleine Eindrücke aus der Ausstellung. Hingehen und ansehen!


 

Indian or Chinese Rope Trick?

Recently, I came across a very interesting magic postage stamp from China, which was put out in 2001. It nicely depicts a version of the (Indian) Rope Trick. I’m not sure whether this stamp has been featured among collectors of magic stamps yet. I have not come across it, but I will need to check more sources. Anyway, here it is:

Rope Trick China 2011

And there’s more to the story, maybe even of historical significance. The reason: This stamp is based on a short story already written by Chinese author Pu Songling in the 17th century…

(To be continued.)