Zauber-Dinner in Frankfurt

ZauberDinner

Am Wochenende ging es zur Abwechslung mal aufs Wasser. Die Primus-Linie in Frankfurt bietet mehrmals im Jahr ein abendliches Dinner auf dem “Zauber-Schiff” an. Während das Ausflugsschiff vier Stunden lang den Main auf und ab fährt und dabei reichlich Blicke auf die beleuchtete Frankfurter Skyline bietet, genießen die rund 100 Gäste an Bord ein leckeres Drei-Gänge-Menü, das dreimal für 20- bis 30-minütige Zaubershows unterbrochen wird. Diese finden nicht an den Tischen statt, sondern auf drei extra eingerichteten Kleinbühnen auf dem Ober- und Unterdeck. Die Gäste rotieren dafür in drei Gruppen, so dass jede jeden Künstler einmal erleben kann. Aufgrund der kleinen Gruppen ist man hautnah am magischen Geschehen dran, in einer Mischung aus Close-up- und Salonzauberei.

Gestaltet werden die Programme seit vielen Jahren von jeweils drei Frankfurter Zauberkünstlern aus dem Quintett Michelle Spillner, Andreas Fleckenstein, Pit Hartling, Kay Schmid und Stefan Sprenger. Bei diesem Dinner waren die Herren Fleckenstein, Schmid und Sprenger im Einsatz.

Andreas Fleckenstein eröffnete charmant mit einer Ambitious-Card-Routine, verblüffte mit “Extreme Burn” und der Dean-Dill-Box, bevor er dann – mein Highlight – das Märchen vom Froschkönig mit Spielkarten erzählte (eine Routine von Michael Close mit eigenen Verfeinerungen) und schließlich mit dem leisen Evergreen “Hindufaden” endete.

Kay Schmid gab den aufgedrehten, quirligen Spaßzauberer, der mit Feuerbrieftasche, Gag-Strichliste und Konfetti-Kanone das Publikum reichlich involvierte. Nach Chop Cup, Seilroutine und optischen Täuschungen endete er mit einer starken Geldschein-in-Zitrone-Routine, wobei die Frucht praktischerweise jene war, die eingangs aus dem Chop Cup erschien.

Stefan Sprenger schließlich gab sich nach anfänglichen Gummiband-Spielereien überwiegend mental, indem er eine gewählte Zahl mittels eines flugs gebildeten Magischen Quadrats enthüllte und zudem ein aus vielen Runen ausgewähltes Symbol treffend vorhersagte. Zum Abschluss verblüffte er mit einer doppelten Rubik’s-Cube-Routine.

Insgesamt ein überaus abwechslungsreicher und unterhaltsamer Abend, bei dem die Zuschauer dem sympathischen Trio reichlich Applaus spendeten. Auch das Essen und der Service an Bord konnten überzeugen. Natürlich in Summe nicht ganz billig, aber absolut empfehlenswert!

Die nächsten Termine für das “Zauber-Schiff” gibt es hier.

Mehr über das Team vom “Zauber-Dinner” und weitere regelmäßige Auftritte – u.a. im Restaurant Golfhaus in Bad Homburg – findet sich hier.

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