Im Interview: Pit Hartling

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„Ich liebe vor allem die Abwechslung“

 

Hallo Pit! Um meiner journalistischen Sorgfaltspflicht nachzukommen, möchte ich nach Thomas Fraps natürlich gerne noch weitere Fertige Finger zu ihren aktuellen Befindlichkeiten und zur Wahrnehmung ihres 25. Jubiläums befragen. Wie hast du dich denn dabei gefühlt?

Pit Hartling: Während des Finales im Theater Die Drehleier in München, zusammen mit Helge, Thomas, Jörg Alexander, Ben, Niko, Guido, Gaston und den anderen Gästen an diesem Abend, überkam mich eine kleine Welle nostalgischer Freude! Es ist sehr schön, nach 25 Jahren noch immer – oder zumindest wieder einmal – gemeinsam mit den Jungs auf der Bühne zu stehen. Ich habe das als einen ganz besonderen, kleinen Glücksmoment sehr genossen.

Was macht die Zahl 25 mit dir? Auch FISM Yokohama dürfte jetzt schon 25 Jahre her sein…

Ja, es ist verrückt! Da macht man einfach in aller Ruhe sein Ding, und – zack! – sind 25 Jahre rum! Vor allem fällt es mir auf, wenn ich mir anschaue, was die 16- und 17-Jährigen heute mit Spielkarten machen. Da schlackert man ja zum Teil mit den Ohren!

Wie und wo kannst du dir denn das Jubiläum “50 Jahre Gichtige Griffel Fertige Finger” vorstellen?

Haha, das planen wir dann, wenn es soweit ist, aber grundsätzlich hat man ja im Alter, was Comedy angeht, ganz andere Möglichkeiten! So manches, was von einem jungen Menschen ganz amüsant wäre, kann von einem altem sehr viel witziger sein. Ich habe neulich ein großartiges Foto gesehen, auf dem Mel Brooks, Carl Reiner und Dick van Dyke mit weit über 80 gemeinsam Grimassen schneiden – das finde ich schon eine ziemlich gute Zielvorgabe.

Wenn Thomas der “Zeigefinger” der Finger ist, welcher bist dann du? Der kleine Finger, der Linking-Ring-Finger oder der…?

Die Bezeichnung “Kleiner Finger” fiel tatsächlich das eine oder andere Mal. Aber das ist schon ok, zumindest bin ich nicht der Mittelfinger – das ist Guido!

Da zwei Fälle in der Boulevardpresse ja schon ein Trend und drei eine Massenbewegung sind, würde ich gerne mindestens noch einen weiteren Finger befragen. Du darfst bestimmen, wer das sein soll (Instant Stooging: Helge! Helge! Helge!) – und welche Frage ich ihm unbedingt stellen muss!

Klar, Helge! Frag ihn bitte, wann es denn jetzt endlich mit unserer großen Vegas-Tour losgeht, viel Zeit haben wir nicht mehr!

Prima, geht klar! Wahrscheinlich ist er gerade wieder in der Bredouille unterwegs. Aber was macht eigentlich Heinz, der kleine Schwerenöter? Er müsste ja so langsam mal in die Pubertät kommen…

Du, es ist ganz seltsam, aber im Gegensatz zu mir scheint Heinz kaum zu altern!? Vermutlich eine Stoffwechselsache. Andererseits war er halt auch immer schon ziemlich altklug, der kleine Scheißer.

Neben den Fertigen Fingern bist du ja auch Mitglied anderer langlebiger Kollektive, wie der Magic Monday Show im Kabarett „Die Schmiere“ oder beim Zauber-Dinner in Frankfurt. Welche Bedeutung haben diese für dich – ewiges Jugendlager, ruhiger Heimathafen oder kreative Testbühne?

Ich liebe vor allem die Abwechslung! So sehr ich es genieße, solo unterwegs zu sein, so sehr freue ich mich auch immer auf unsere Magic Mondays – die Show geht jetzt auch ins 20. Jahr – oder auch das „Metamagicum“ mit Thomas Fraps, immerhin seit 15 Jahren. Am ehesten kreative Testbühne sind für mich unsere Zauber-Dinner auf dem Schiff, vor allem, weil wir dort das Publikum in drei Gruppen aufteilen. Damit hat man dort die Gelegenheit, neue Nummern gleich drei Mal am Abend zu spielen – sehr, sehr nützlich!

Vor vier Jahren waren Denis Behr und du die deutschen Mitbegründer des internationalen Kollektivs Half Half Man. Nach einem sehr ambitionierten Start mit ausgewählten Produkten und hochwertigen Publikationen ist es dann bald ruhiger geworden. Lebt das Projekt noch?

Das scheint für viele so gewirkt zu haben, aber tatsächlich kann von „Mitbegründern“ oder gar „Kollektiv“ keine Rede sein. Helder (Guimarães) hatte einfach sowohl Denis als auch mich wegen einer Kolumne für eine neue, geplante Zeitschrift gefragt. Einzeln hatten wir beide keine Lust, aber wir schlugen ihm vor, gemeinsam etwas zu machen, in Dialogform. Unsere einzige Bitte war „carte blanche“, sprich, wir wollten einfach über alles reden bzw. schreiben können, wonach uns gerade der Sinn stand. Und so haben wir es dann gemacht. Irgendwann schlief das Ganze ein. Und irgendwo muss noch unsere letzte, bisher unveröffentlichte Kolumne herumliegen.

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Schade drum! Kommen wir endlich zu den Kartensachen. In einem Podcast-Interview mit dir habe ich neulich gehört, dass 80 Prozent deines Broterwerbs tatsächlich Stand-up-Auftritte sind. Heißt das, du zauberst mit Karten eigentlich mehr für andere Zauberer als für Laien?

Karten kommen bei mir im professionellen Bereich vor allem bei formellen Close-up-Shows zum Einsatz, meinem sogenannten „Magic Circle“. Wann immer ich Anfragen für kleine Gruppen bis zu maximal 50 Personen habe, schlage ich dieses Format vor: Die Gäste sind in einem engem Kreis dicht um einen runden Tisch herum versammelt, dazu ein grüner Casino-Filz und zwei Scheinwerfer. Diese Situation mag ich sehr, und dort ist es auch, wo ich zum Beispiel Kunststücke aus Card Fictions und In Order to Amaze hauptsächlich vorführe.

Dazu noch der eine oder andere „normale“ Close-up-Auftritt, aber ansonsten gibt es Spielkarten bei mir in der Tat mehr auf Kongressen, bei Seminaren und Workshops, das stimmt. Und natürlich öffentlich, bei meinen sogenannten „Magischen Soiréen“ im Grandhotel Hessischer Hof hier in Frankfurt oder bei Close-up-Gastspielen in Spielorten wie Stephan Kirschbaums Wundermanufaktur, bei Jan Logemann im Magiculum in Hamburg, der Close-up Lounge Hannover etc.

Dein lange vergriffenes erstes Buch Card Fictions ist inzwischen ja wieder erhältlich. Die Liste deiner Veröffentlichungen ist im Vergleich zu einigen anderen Kartenprofis eher schmal, aber dafür werden deine praktisch durch die Bank weg hoch gelobt ob ihrer Originalität und Perfektion. Wie intensiv verfolgst du und wie bewertest du denn den fast täglichen Auswurf der heutigen Zauberindustrie mit Tricks, Decks, Moves, Gimmicks und Instant Downloads?

Ich muss gestehen, dass ich diesen „Markt“ fast gar nicht verfolge. Allein bei der Menge an Buchveröffentlichungen halte ich mich an das Motto „Mut zur Lücke“. Das ist allerdings weniger irgendeiner Skepsis geschuldet, als vielmehr ganz profanem Zeitmangel. Ich bin sicher, dass mir dabei auch viele tolle Ideen und Entwicklungen entgehen, und ich versuche gerade in den letzten Jahren, da wieder etwas genauer hinzuschauen.

Was würdest du sagen: Auf welche deiner eigenen Trickschöpfungen bist du am meisten stolz?

Stolz empfinde ich in diesem Zusammenhang eigentlich kaum. Man kann ja nichts dafür, dass einem etwas einfällt. Stolz bin ich, wenn ich zu Hause ausgemistet habe oder zehn Kilometer joggen war! Aber was die Kartensache angeht: Zu den „Dauerbrennern“ in meinem Repertoire gehören sicher „Amor“, „Feurio“, „Finger Flicker“, die O-Saft Gedächtnisdemo oder die Pokerformeln.

Aber manchmal habe ich auch gerade Lust auf ganz andere Sachen. Das liebste „Baby“ ist ja sowieso immer das aktuelle Projekt, aber was dann den Test der Zeit besteht und gewissermaßen „überdauert“, das weiß man ja ohnehin immer erst nachher.

Gibt es neben dem memorierten Spiel noch ein besonderes Karten-Steckenpferd für dich, also zum Beispiel Story-Tricks, Gambling-Routinen oder Gimmick-Karten?

Nicht wirklich, nein. Methoden sind ja nur Werkzeuge. Sie sind Mittel zum Zweck, und der Zweck ist der Effekt. Und was Effekte angeht, mag ich in einer Show eine gewisse Abwechslung: Mal eine Skill-Demo, mal ein mehr „unmöglichkeitsbetontes“ Kunststück, mal etwas sehr Lustiges, etwas zum Thema Casino und Gambling, mal ein leiser, langsamer Rhythmus, dann wieder schnell und interaktiv. Ob dabei ein gemischtes Spiel zum Einsatz kommt oder ein Memospiel, Psychologie, Mathematik oder Gimmicks oder eine Kombination aus allem, ist für die Wirkung und das Publikum erstmal kein Kriterium.

Pit Hartling FU

Noch ein ganz anderes Thema, passend zu den meisten meiner anderen aktuellen Interviews: Du warst bereits im letzten Jahr zu Gast bei „Penn & Teller: Fool Us“, mit einer ganz starken Kartenroutine. Wie hast du die Show und die Gastgeber erlebt, und wie enttäuschst warst du womöglich, dass es nicht zu einer begehrten F.U.-Trophäe gereicht hat?

„Fool Us“ war eine rundum schöne Erfahrung! Die Produzenten hatten mich im Jahr davor schon einmal angefragt. Da ich aber zu diesem Zeitpunkt das Format nicht sehr gut kannte, hatte ich abgesagt. Ich glaubte zu wissen, dass es um eine Art Wettbewerb geht: Wenn du uns täuschst, hast du gewonnen, wenn nicht, haben wir gewonnen. Das fand ich die denkbar schlechteste Haltung für Zauberei.

Erst danach habe ich mitbekommen, dass das einfach eine kleine Mogelpackung von Penn und Teller ist, um zur besten Sendezeit gute Zauberei ins Fernsehen zu bringen. Das „Foolen“ oder nicht ist eher ein schönes Schmankerl, so dass sich eine größere Enttäuschung dort, glaube ich, wirklich für niemanden einstellt. Im Gegenteil: Es ist eine Freude zu erleben, wie dort alle an einem Strang ziehen, um möglichst gute Ergebnisse zu erzielen. In meiner Vorführung waren zum Beispiel diverse Kleinigkeiten daneben gegangen, so dass ich ein wenig improvisieren musste. Der Effekt und der Gesamt-Rhythmus waren davon zum Glück nicht groß betroffen, und die kleinen „Slalom“-Schlenker, die ich machen musste, wurden im Schnitt bereinigt.

Dabei ist das Konzept durchaus echt und ehrlich: Penn und Teller erfahren erst in dem Moment, wer ihnen da vorgesetzt wird, wenn man auf die Bühne tritt, und sie haben tatsächlich keinerlei Ahnung, was sie zu sehen bekommen werden. Ihre „Beratungen“ dauern live sehr viel länger, als am Ende zu sehen ist, aber ein Großteil dieser Zeit verwenden sie nicht um zu überlegen, wie die Methode war – das kennt man ja selbst: Entweder man ist getäuscht oder nicht -, sondern um die Texte für ihre „codierten“, verklausulierten Kommentare zu schreiben.

Überhaupt ist die ganze Sendung ein Kraftakt: Die Produktion geht über zwei Wochen, es sind ca. 200 Personen beteiligt, und an sechs Drehtagen werden 64 Acts aufgezeichnet plus 13 Penn & Teller-Nummern! Und dabei sind alle noch gut gelaunt und professionell. Sehr beeindruckend!

Mit einem Jahr Abstand — was hat dir dieser Auftritt persönlich, künstlerisch oder auch geschäftlich an Mehrwert gebracht? Und würdest du es wieder tun?

Handwerklich vor allem zwei Dinge: Die Erfahrung, wie es logistisch bei einer TV-Produktion dieser Art zugeht. Und die Erkenntnis, wie man Darbietungen für den Bildschirm „verknappt“ und auf den Punkt bringt. TV hat andere Gesetze als die Bühne.

Geschäftlich: Nix. Zwar meldeten sich die Produzenten von „America’s Got Talent“, aber die melden sich glaube ich bei jedem, und im Gegensatz zu „Fool Us“ weht da ein ganz anderer Wind. Vielleicht hätte man den Auftritt pressemäßig etwas ausschlachten können, aber das habe ich vergessen oder war zu faul!?

Wieder tun: Eindeutig ja. Das hat großen Spaß gemacht!

Schenkst du uns zum Abschluss bitte noch eine magische Weisheit oder ein Kurzgedicht des Lebemanns, Fußgängers und Kleinillusionisten Heinz?

Na, dann doch gerne beides:

Die große Weisheit (die nur so trivial klingt): Die wichtigste Fähigkeit für einen Zauberkünstler ist, die Dinge aus der Sicht der Zuschauer zu sehen.

Und, anlässlich der aktuellen tropischen Temperaturen, hier ein Zweizeiler zum Thema „Air Condition“: „Die Kühlanlage tat ihn stör’n. Er konnt’ die schon nicht mehr hör’n.“

Ich verrate aber nicht, was von mir und was von Heinz ist!

Großartig, ich glaube, das wird auch nicht nötig sein! Doppelten Dank, Pit und Heinz, für diese Perlen und all die persönlichen Einblicke, und euch weiterhin alles Gute!

(Interview: Jan Isenbart)


Hier geht es zur Website von Pit Hartling.

Hier ist Pit in einem recht aktuellen Podcast-Interview bei Vanishing Inc. zu hören.

Und hier sein letztjähriger Auftritt bei “Penn & Teller: Fool Us”:


 

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Boretti feiert den 800sten!

Boretti 800

An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch an Boretti zu einer weiteren stattlich großen Zahl!

800 Ausgaben von seinem wöchentlichen “Wort zum Sonntag” mit stets interessanten News, Links und Diskussionen – das ist eine unglaubliche Leistung und Ausdruck beneidenswerter Ausdauer und Leidenschaft.

Chapeau und gerne weiter so!


 

Im Interview: Wolfgang Moser

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“Jeder Teilnehmer gewinnt durch den Auftritt in der Show”

 

Herzlichen Glückwunsch, Wolfgang, zu deinem gelungenen Auftritt bei Penn & Teller! Hand aufs Herz: Hast du damit gerechnet, die beiden „foolen“ zu können? Und wie bewertest du selbst deine Erfahrung mit der Show?

Wolfgang Moser: Ich denke, das mit dem „Foolen“ ist wirklich sehr schwer vorherzusagen, denn das hängt von so vielen Faktoren ab, auf die man keinen Einfluss hat. Manchmal reicht es, wenn die beiden nur eine Kleinigkeit übersehen. Oder man hat vielleicht Glück und sie (er)kennen die Methode ganz einfach nicht. Es ist also immer auch etwas Glück im Spiel. Zwar ist Teller ganz eindeutig das Zaubergenie der beiden, aber auch Penn ist verdammt schlau und weiß natürlich sehr viel. Tatsächlich haben die beiden sich – was man im Fernsehen natürlich nicht sieht – eine Viertelstunde lang beraten. Und Teller hat mir hinterher gesteckt, dass ich beide zwar einzeln gefoolt hatte, sie dann aber im Austausch miteinander doch noch zur richtigen Lösung kamen. Es war also recht knapp! Auch wenn ich die beiden letztlich nicht täuschen konnte, war die Show für mich also eine zu 100% positive Erfahrung.

Wie kam es denn zu deinem Auftritt?

Ich hatte mich schon vor Jahren mal bei der Show beworben, wurde aber vertröstet und habe seitdem nichts mehr gehört. Ich hatte mich also schon damit abgefunden, dass mein Act wohl nicht in das Showkonzept passen würde. Umso mehr war ich überrascht, als dann plötzlich sehr kurzfristig die Anfrage kam, ob ich in wenigen Wochen Zeit für die Aufzeichnung in Las Vegas haben würde.

Stand für dich von Anfang an fest, deine Version des Teekessels zu zeigen?

Ich denke, hier hat man als Teilnehmer der Show zwei Möglichkeiten. Entweder man tritt dort mit dem Ziel an zu „foolen“. Viele Teilnehmer entwickeln ja auch eigene Routinen speziell für die Show – Tricks mit mehreren potenziellen Lösungen, falschen Fährten, labyrinthischen Methoden usw. Gerade Kartentricks täuschen deshalb sehr häufig. Das Ergebnis ist dann aber oft eine Darbietung, die zwar „foolt“, aber wenig bleibenden Eindruck beim Publikum hinterlässt.

Andere Teilnehmer nutzen die Show, um einen eingespielten Act vor einem großen TV-Publikum präsentieren zu können. Schließlich gewinnt jeder Teilnehmer schon durch den Auftritt in der Show. Das Täuschen von Penn & Teller ist dann nur ein Sahnehäubchen oben drauf, ein Aufhänger um sehr gute Zauber-Acts zu präsentieren und der gesamten Show etwas mehr Spannung zu verleihen. Mein Fokus lag also darauf mich gut zu präsentieren. Da ich mit dem Trick aber auch schon viele sehr namhafte Zauberer auf der ganzen Welt täuschen konnte, war der Teekessel bestimmt in beiderlei Hinsicht die gute Wahl.

Wie hast du dich speziell auf diesen Auftritt vorbereitet? Und was hast du an deiner Routine ggf. verändert?

Ich hatte die Nummer ja schon für die FISM 2015 auf Englisch ausgearbeitet. Und ich zeige den Teekessel auch immer wieder in Galashows, Kongressen usw. auf Englisch. An der Methode habe ich so gut wie nichts verändert um den Trick unerklärlicher zu machen. Im Gegenteil, ich musste die Nummer fast um die Hälfte kürzen, da jeder Teilnehmer maximal fünf Minuten Zeit hat. Das war eigentlich für mich die größte Herausforderung, da ich den Ablauf der Routine selbst nicht verändert kann.

Und wie wurdest du vor Ort beraten?

Vor der Show präsentiert man die Nummer erst mal den Produzenten, vor der Aufzeichnung gibt es dann noch eine Generalprobe mit dem gesamten Team. Mit dabei ist immer Michael Close, der sich um die tricktechnischen Aspekte kümmert. Aber auch die Produzenten bringen sich mit wertvollen Tipps und Vorschlägen ein. Ein Tipp eines Produzenten war etwa, sich nicht mit Penn auf eine Diskussion einzulassen, die würde man nämlich garantiert verlieren… Im Ganzen war der Umgang mit den Künstlern wirklich sehr positiv.

Die Aufzeichnung der Sendung ist ja nun schon einige Monate her. Wie schwer war es, nicht darüber sprechen zu dürfen?

Ach, das macht mir gar nichts aus. Im Gegenteil. Wenn ich die Show dann ein halbes Jahr später sehe, kann ich mich ja selber davon überraschen lassen.

Wie geht es nun weiter? Willst du dich vielleicht nochmal der Herausforderung stellen?

Wie gesagt, „Penn & Teller: Fool Us“ war ein tolles Abenteuer, das mir sehr viel Spaß gemacht hat. Wenn ich die Gelegenheit noch einmal bekomme, würde ich also bestimmt nicht lange überlegen.

Welche wichtige Erkenntnis und welchen besonders schönen Eindruck nimmst du von der Show aus Las Vegas mit nach Hause?

Vor allem wurde meine Erkenntnis bestärkt, wie großartig die Arbeit von Penn & Teller ist. Die beiden präsentieren, wie unterhaltsam, faszinierend und clever Zauberei sein kann, in einer Show, die auf der ganzen Welt gesehen wird. Das hilft der Zauberei, ihr verstaubtes Image abzulegen.

Als besonderen Eindruck nehme ich das Treffen mit den beiden nach der Show mit. Teller nahm sich kurz Zeit um mir zu sagen, wie sehr ihm mein Trick gefallen hat. Und das war für mich mehr wert als jeder Preis.

Vielen Dank für das Gespräch, Wolfgang, und weiterhin viel Erfolg!

(Interview: Jan Isenbart)

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Wolfgang Moser nach der Show mit Penn & Teller

Und hier der Auftritt von Wolfgang:


Zu Wolfgang Mosers Webseite geht es hier.

Weitere Interviews, u.a. mit den deutschen “Fool Us”-Kandidaten Harry Keaton und Axel Hecklau, gibt es hier.


 

Some Collected Impressions from the 8th EMHC in Vienna

EMHC Vienna 2019 Head

Traveling back now from Vienna on Sunday evening, the 8th edition of the European Magic History Conference is already (very recent) history. I am more than happy to have made the trip and to have attended for the first time!

My head is spinning with interesting facts and insights from a total of 16 lectures; I have met a few familiar faces and made many new acquaintances; my magic collection has grown through a few pieces I was able to acquire; my own presentation found some kind interest; and a couple of exciting new books are about to appear!

Overall, rubbing shoulders with some of magic‘s greatest historians / collectors / luminaries like Edwin Dawes, John Gaughan, Mike Caveney, Roberto Giobbi, The Davenports, our host Magic Christian and many others has been a reverent and rewarding experience!

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Now if this blog were more tabloid style, I could yell out headlines like these:

Dutch Magician Decapitates Rabbit!
Renowned Book Collector Considered Buying A Buried Witch‘s Bones!
Famous U.S. Collector May Bring His Treasures Back Into Barnes and Attics!

 

But of course I won’t. Fortunately, I am more of the serious and responsible writing kind! However, I have no intention of giving a full and thorough review of the conference; I was there to listen, learn, and discuss. So what follows are just some facts, highlights and side notes from my very personal point of view.

For the full program and abstracts of all lectures, have a look here. For the details and the laughs you simply had to be there–sorry! But as a glimpse into the program will reveal, the diverse agenda catered to almost every field of interest: biographical notes and details on some performers and venues; books old and new and how to study them; collectors’ items; some case studies (on a gruesome illusion, a fake automaton, a famous painting, and an early trick deck from 1623), and two topics on magicians serving in wartime and political crisis.

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Shortly before the conference, Magic Christian had already announced a major surprise: the resurfacing of a fine and known Hofzinser portrait, painted by Johann Matthäus Aigner in 1846, that had been missing for almost a century. Christian had been looking for it for 25 years, mainly in museums and other collections. Then, only weeks ago, he received a phone call from a lady who offered him to acquire this huge portrait from an estate. It had in fact been hanging in a private home in Gmunden for the last 100 years! Proudly, Christian unveiled it and presented it to the participants, who were duly impressed!

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I must say I enjoyed all the talks, as diverse as they were in terms of topic, material, and presentation, but I took the most fresh knowledge and inspiration from these contributions:

Flip tracing the history of the “Decapitation Illusion”, as always with an abundance of pictures and information, and also with a word of criticism on the “trivialized” versions like “Forgetful Freddie” and the “Armcutter”. To prove his point, he successfully (non)decapitated a toy rabbit.

James and Sage Hagy with a vivid description of the magicians present (including Houdini) and their tricks at the Columbian Exposition in Chicago in 1893. They very graciously handed out free copies of a beautiful little book they had prepared along their topic.

Steffen Taut shared some amazingly enlarged pictures (look here, zoom in and marvel!) and recent scientific methods to (re)assess the paintings of Jheronimus Bosch (correctly pronounced “Boss”), and he added some interesting new hypotheses on a number of details, symbols, and meanings of “The Juggler.” He concluded that there may have been an original version of this famous painting; the one we know and admire, however, was more likely painted “only” in his workshop or by a follower, but not by Bosch himself.

Francois Bost presented some exciting new findings from his own long-standing research on Robert-Houdin‘s political mission to Algiers in 1856, including a heretofore unknown letter from RH to Colonel de Neveu (who had won him for the trip). He concluded that RH had in fact played to a selected, peaceful audience of civil servants (instead of fierce, hostile Marabouts) and that the mission had caused little impact (although it was boosted by the press and RH himself), but had probably served as an early military attempt to test psychological warfare on a people with the help of a renowned magician! (This topics tied in nicely with my own presentation on magic and warfare.)

Ron Bertolla deserves our special appreciation for introducing us to French juggler-turned-creator Alain Cabooter and his wonderful (fake) automaton, “Ioni, The Magical Gymnast” (see below). Not only did he show a truly magical video presentation of Ioni’s astonishing feats at the horizontal bar, which caused thunderous applause; he also brought the treasured figure (now defunct) with their current owners to Vienna and handed out a free booklet with the full (and unhappy) story. Wow!

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Again, I can’t help but marvel at the incredibly rich and diverse history of magic, its ingenious creators and performers, and its myriad links to other arts or historical events!

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The Venue

The EMHC Conference was held at the Hotel Stefanie, Vienna‘s oldest hotel, and their service team supplied us unobtrusively with a never-ending stream of tasty food, snacks, and drinks.

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Evening Entertainment…

…included a musical and magical dinner at Marchfelderhof on Thursday. When our bus arrived there, we were greeted and treated by the owner and his team with music and flags. Inside, the fine and fun restaurant is ridiculously but charmingly loaded with thousands of  items—lamps, musical instruments, pictures, signed photographs, figurines and what not (see below). As some collector‘s spouse suspiciously opined, the trip was probably taken to demonstrate „that other collectors put much more stuff in their rooms, see, Honey?“

The magic between courses was provided by Magic Christian, Flo Mayer and Wolfgang Moser.

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Friday evening was spent three stories down below city level in the very old Zwölf Apostelkeller, with traditional Viennese food and some fine strolling magic performed by Robert Woitsch and Raphael Macho.

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Saturday afternoon saw us walking over to Vienna‘s huge and impressive City Hall (with 1,575 rooms, as a plaque said). After a formal reception at the invitation of the Mayor and Governor of Vienna, Dr. Michael Ludwig, we were ushered into the City Council where we marveled at the splendor of the enormous flambeau above us and soon took over the green felt tables. Reinhard Müller was the first to have the cards out. Soon after, Magic Christian performed an Ace routine (with a fine Graziadei subtlety) on this parliamentary stage where, on other days, more subtle deceptive maneuvers may be executed.

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Before attacking another buffet, we were treated with a magic show of one piece each by Robert Woitsch, Mark Albert, Wolfgang Moser and Flo Mayer. With the exception of Wolfgang Moser, all featured performers over those three days hail from the Magischer Club Wien, of which Magic Christian is the President.

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What about the Future?

The conference closed on Sunday noon with an interesting talk on the future of magic collections, how to maintain them, and all owners’ responsibility to take care of their treasures and their knowledge in due time so collections neither get thrown away, nor scattered all over the world, nor disappear in obscure museums, but rather remain within the magic community and “the big river” from which the next generation of collectors may fish.

A second topic was how to get younger magic fellows interested in the old books and tricks of our art and how to facilitate their entry into the fields of history and collecting. (I might write more about these topics in a future post.)

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Next European Magic & History Conferences:

At least, the immediate future is safe and secured: The participants confirmed to have the next meeting in London in September 2021, organized by Fergus Roy, who already announced some exciting highlights, including a look into a rather unknown collection of 1 million (!) posters. The 2023 Conference is scheduled to be held in Gent, Belgium then.

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New Book Department:

November will see the publication of the coming Bible of Bookplates (please excuse the trivialized secular term, but the alliteration was too tempting) by the late Jim Alfredson and Bernhard Schmitz. About six years in the making, Bernhard and the sic! Verlag are currently putting the final touches on the book, which will present about 1,200 magic bookplates that have been identified yet! If you want your bookplate to be included also, make sure to send it to Bernhard before October 1st!

Birgit Bartl-Engelhardt and Wittus Witt will bring out a quick encore and addition to the beautiful Zauber-Bartl Chronology (in German) that was presented to the market just last week. This one will trace the story of the „Zauberkönig“ magic dealers family, to which Rosa Bartl also belonged. (Accompanying his conference presentation, Wittus also has a lovely small book out that features about 300 magic lapel pins. It comes both with an English and a German text.)

And finally, after about 40 (!) years in the making, Volker Huber and Christian Theiß have completed the long awaited Bibliography of German Magic Books until 1945, covering some 3,100 books and booklets on 700 pages. What a monumental achievement! It will most likely set the standard for decades to come. Whether a second volume covering books from 1945 til today will follow is currently unclear, as Christian said. And if so, it might well be a decade or more away. Let’s hope and see–and in the meantime, let’s be happy about and thankful for the first volume before asking for more!

All three books are available for subscription now. Do now what you have to do! 🙂

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Magic coincidence No. 1: A surprising discovery

I may have found an interesting historical magic reference in the cheap decoration of my hotel room. Look at the depiction of that old and grim Japanese warrior above: If it‘s not some sort of fly swat, he may be handling a huge magic paddle! 😉

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Magic coincidence No. 2: A spooky discovery

Taking a stroll after Peter Rawert’s enlightening presentation on books‘ provenance research (a fascinating topic I had never even thought about before), his acquisition of a copy of Reginald Scot‘s seminal work and its link to the alleged witch Ursula Kemp (whose alleged bones he almost ended up buying!), the first shop window I looked at belonged to an art gallery and presented this painting, „Witches‘ Sabbath“ by one Bonaventura Genelli!

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Magic coincidence No. 3: A weighty discovery

Noticing this statue in the heart of magic Vienna, some of us speculated it could well be our host’s very own one, with MCD meaning “Magic Christian Denkmal” (in German) or MCM meaning “Magic Christian Memorial,” erected by his grateful admirers and disciples… 😉

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Jokes aside, we can only conclude by thanking and applauding Magic Christian once more for being such a very gracious and caring host who offered us over four days a cornucopia of magic history, both from our field and from the wonderful city of Vienna!

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More Magic in Vienna:

While being there, you may also want to check out the Museum der Illusionen (Museum of Illusions; I guess you figured that one out) with its fine optical illusions.

And in line with it, there’s currently a dazzling exhibition (until 26 October, 2019) at the mumok museum, Vertigo. Op Art and a History of Deception 1520–1970.”

(Jan Isenbart)


Addendum 29.08.2019

And here’s a full review of the conference by Ian Keable of the UK, who had presented a lecture on the four magicians in Charles Dickens’s life.


 

Congrats on 1,000 Episodes of MagicWeek!

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Huge congrats to magic fellow Duncan Trillo from the UK for completing the first 1,000 episodes of his MagicWeek news service, which is published (you guessed it) every Saturday. What a monster job, week after week since 1st July 2000!

Even though the news are heavily UK-oriented, I stop by often and usually find an interesting link or two to pursue. If you haven’t tried it yet, I do recommend you check out the site. But if you already are an avid reader, why don’t you give Duncan a shout on this occasion and send him a note of appreciation for his constant, tireless support?!

I’m afraid we tend to take these things for granted too easily (in magic as well as elsewhere in life). And if you are not familiar with editorial work under the pressure of daily, weekly or monthly deadlines (which most people aren’t; I am), it’s easy to misjudge the huge and time-consuming effort behind digging up, checking, compiling and editing “a couple of online news bits” here or “just some magazine articles” there.

Actually, I think I should put together a list of my personal “Magic Heroes of the Internet” soon. Duncan Trillo will certainly be on it. Please keep up the great work!


 

More on Magic and Art

In recent weeks, I have expanded the MAGIC ART section on this site a bit. New entries feature the wonderful and diverse talents of artists–many of them also magicians–like Jonathan Allen, Tango Gao, Tommervik, Jay Fortune, Asi Wind, Antonio Cabral, and Vanni Pulé.

Take a look!


 

An Interview with David Regal

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„The process is my favorite part“

David Regal is one of the most original and most prolific creators in our field, and I am a huge fan. He is also a super nice guy who graciously cut out some time from his current schedule of shooting the final episodes of “The Carbonaro Effect” to do this interview about inspiration, creating magic, and considering retirement.

Hi David! Ten years after Approaching Magic your new book, Interpreting Magic, is finally coming out. What has taken you so long? 🙂

It doesn’t seem like a long time to me. It was simply the amount of time it took to develop material, interview people from different places around the world, and write the book.

Besides format and weight, how are the two titles or their content related? Do we read them like a progression, culminating later maybe in Strengthening Magic or Selling Magic, or is it more about a shift in your focus?

You think there will be another book?! I can’t conceive of such a thing. I honestly can’t imagine trying to tackle it again. I do think that Approaching Magic and Interpreting Magic link insofar as both deal with ways to individualize the magic we do. Either can be read alone, though.

Has your magic somehow changed over the past years, and if so, does this show in the book?

I have matured, but I don’t mean that in the way of something I have accomplished by virtue of will, more like something that happened to me. Over the past ten years I’ve written or collaborated on literally hundreds of magic routines, for television and in theatrical venues. I’ve tried to pay attention and learn, and my observations and experiences are part of my current book… in addition to a lot of material.

That is indeed a lot! Besides presenting dozens of new tricks, you have conducted more than 30 interviews with many of magic’s top creators and performers, from Simon Aronson to Rob Zabrecky. With what intention and to what overall effect?

I feel that by looking at so many different people’s “way in” to magic and their process, the cumulative effect is both inspiring and welcoming.

What’s your own favorite approach to developing new material? Do you rather start from the effect, or the method, or with an interesting premise or prop?

There is no one way. It all comes down to “What if…?”

Many creative people will tell you that they have special moments and places where their next big idea is more likely to strike them, like during their morning shower or while walking the dog late at night. How about you?

I come from television writing, where one cannot choose to wait for inspiration. Inspiration is lovely, but my training has been on the battlefield of production demands. Your favorite TV show? The one that seems particularly funny or well-crafted? It was at one time writers in a room with a deadline!

If pressed, who’s your favorite creator in magic, and why?

I particularly like Al Baker, maybe because I was fortunate to be loaned an Al Baker book by a neighbor when I was too young to understand or appreciate it all. As I grew the book magically informed me in new ways.

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With six big books under your belt now, your magic output is amazingly huge, diverse, and original. What drives and inspires you to go on and on?

The process of putting things together, working out the puzzle of it all, appeals to me. The process is my favorite part. For a while I felt guilty about that. Only recently have I started to accept who I am and what I’m drawn to, but better late than never.

Definitely! You are obviously way too young to retire, but if there was only one accomplishment in magic you wanted to be remembered for, which one would it be?

I am not too young to retire, but I like to occasionally flatter myself by imagining that my new book might one day be looked back on as something that was good for magic. I realize that sounds egotistical, but why would anyone go to the effort of writing a book like this without hoping the same thing?

Right, who isn’t into writing also with a faint hope of leaving a worthy legacy… Final question, totally unrelated: Any chances of welcoming you in Germany, the land of The Mugs & Balls (beer and soccer!) and the home of the Flicking Fingers, in the future?

I’d love a trip to Germany!

Great, let’s hope our convention and tour bookers are listening! Thank you so much for your time, David, and best of success with Interpreting Magic!

(Interview: Jan Isenbart)


MORE REGAL:

Check out the full table of content of Interpreting Magic here (PDF) and his website and online shop here.

You will find a lengthy, glowing review of Interpreting Magic by Michael Close in this thread over at the Genii Forum. In addition, Michael offers a podcast interview with David on his website. You have to subscribe to his newsletter to catch it, but you won’t regret it!

In addition, here’s a recent podcast interview of David by Scott Wells from The Magic Word.

And finally, do yourself a favor and enjoy one of his shows from The Magic Castle, featuring Herman! (Spoiler alert: Watch out for the cheese!)


 

Neue TV-Reihe für Farid bei ProSieben

Farid Pro7
Bild: ProSieben

Zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr präsentiert ProSieben am 20. August unter dem Label “Farids Magische 13” “Die gefährlichsten Illusionen der Welt”.

Aus dem Pressetext: Neben vielen anderen spektakulären Illusionen muss Pietro Lombardi Farid das Leben retten. Denn der Illusionist ist an eine Mauer gekettet und ein 2,5 Tonnen schwerer Geländewagen wird auf Farid zustürzen – wenn Pietro nicht rechtzeitig aus über 200 Schlüsseln den einzigen finden wird, der passt.”

Am 27. August folgt dann “Die beste Street Magic der Welt”, u.a. mit Oliver Pocher. Eine Woche später schließt die Reihe mit “Die verrücktesten Illusionen der Welt”.

Farid selbst schreibt dazu auf Facebook:

Ich freue mich sehr darauf Euch die Magie als Kunstform zu präsentieren und zu zeigen was für eine einzigartige Geschichte diese Kunst hat. Die Show ist eine „magische Reise“, auf die ich Euch mitnehme. Ich reise um den Globus, um der Historie der besten Zaubertricks und Illusionen der Welt auf den Grund zu gehen und Euch diese vorzustellen. Hierbei wird es auf jeden Fall verrückt, waghalsig und gefährlich. Es ist ein sehr authentisches, spektakuläres und kunstvolles Format, das zeigen wird, wie vielseitig die Magie ist.

Wir sind gespannt!

Infos zu Farids nächster Tour durch Deutschland gibt es hier.


Addendum 04.09.2019:

Nach einem guten Auftakt hat die dreiteilige Reihe leider kontinuierlich Zuschauer eingebüßt. Wie der Medienfachdienst DWDL.de heute berichtet, sank die Quote von anfangs 1,1 Millionen Zuschauern gesamt auf nun 800.000 ab. Damit dürften weder ProSieben noch Farid richtig zufrieden sein.


 

A Card Aficionado’s Exemplary Labor of Love

Kartenbrücke

Granted, a lot of things are wrong in magic today, among them the ridiculous, breathless magic industry that keeps spitting out overpriced and underworked trash (tricks, moves, one-trick DVDs or downloads) in a daily frenzy.

Thankfully, a lot of other things still feel so right and so great and thus make magic the most amazing and most gratifying hobby I could ever imagine. Here’s one reason: The endless creativity and dedication which some amateurs put into their projects, be it in developing new tricks or routines, performing, or teaching others, without a price tag, simply out of sheer joy and the belief in sharing.

To give you an impressive example: Paco Nagata (that’s his stage name) from Spain is one such amazing fellow who has just “surfaced” in the magic community. A lifelong student and lover of card magic, he has written a book titled The Passion of an Amateur Card Magician. As he states (quoted from the Genii Forum),

It took me 25 years to write it. It’s a kind of autobiography card magic life as amateur, plenty of ideas, anecdotes, pieces of advice according to experiences, etc. Interesting especially for family amateurs like me. (…) I’m very happy to be able (finally) to share this work with every card magic lover.

And, oh, passionate he is: Originally written in his native Spanish tongue, Paco has taken up the enormous task of translating his own 550+ pages into fluent, readable English, which took him several years and which apparently was just completed very recently.

Best of all, he is offering his thoughts and routines completely for free, in a PDF file you can read and download right here! (The Spanish version està disponible aqui.) And he is not even bragging about this or plugging his product. Maravilloso!

If I’ll ever come around to publishing more of my own stuff in a coherent form, I will try to remember and follow your bright example, amigo!

I’m only about 70 pages into the book at this point of writing, and I have neither the inclination nor the cardists’ knowledge to write a review, but I am already enjoying his style and many of his observations, like this catchy quote:

NagataQ

As another example, Paco gives you some interesting thoughts about the difficulty of the amateur performer to be accepted, unlike the pro, as a “true” magician by his family and friends.

I certainly look forward to diving deeper into this tome as time allows and can only applaud the author for his effort, product, and demeanor. Magic could certainly need a couple more guys like him!

Muchas gracias, Paco! Viva la magia e todos los aficionados mágicos!


 

Fun Friday: Recognition for the Bierglas Effect

According to the latest buzz from overseas, card wizard and beer connoisseur Denis Behr has just been inducted into the Magic Beer Hall of Fame in Shaumkron, Illinois!

The press photo(shopped) below shows the inductee silently admiring snapshots from his own masterpiece, the world-famous Bierglas Effect (sadly often misspelled as “Berglas”), while soothing Herbert, the slightly envious rubber-band, inside his left pocket.

Congratulations, Denis, und Prost!

DBBierglas
Denis Behr Instagram Pictures (selected, hijacked and recomposed by Zig Zagger)